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Michael Voigt

Michael Voigt:

Vortrag:
Workshop:

Samstag
12:00 - 12:45 Uhr
"Was tun wenn der Stopp laut Regelwerk zu weit weg ist?"


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Samstag
15:45 - 17:45 Uhr

"Markttechnische Beachtung von Innenstäben im Bewegungshandel"


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Vita:

Michael Voigt arbeitet seit vielen Jahren als Händler für verschiedene englische Investoren. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf dem Handel an den Terminbörsen. Parallel zu seiner Tätigkeit am Terminmarkt leitet er umfangreiche mehrwöchige Workshops für Tradinganfänger und Seminare für fortgeschrittene Trader. Seine umfassenden Erfahrungen und seine ihm eigene, ganz besondere Sichtweise der Welt des Tradings haben ihn zudem zu einem gefragten Personal Coach gemacht.

Vortrag:

Wer kennt als Trader nicht das Problem, dass in einer laufenden Position, welche mit Trailingstopps abgesichert ist, je nach Regelwerk der Stopp mitunter zu nah oder zu weit entfernt vom laufenden Markt platziert werden muss. Ist der Stopp zu eng, bedeutet das, das die Position zu früh geschlossen werden könnte. Ist der Stopp zu weit, wird zu viel von den angelaufenen Gewinnen abgegeben. Ein Dilemma für so manchen Trader.
Herr Voigt möchte daher in seinem Vortrag aufzeigen, das es je nach angewandter Stopplogik sinnvoll ist, die untergeordnete Zeiteinheit des gehandelten Marktes zu betrachten, um im Einzelfall den Stopp durch deren Hilfe effektiver setzen zu können.

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Workshop:

Eines der großen Probleme eines Tradinganfängers ist, dass er nach dem Ein- und Ausstieg den weiteren Chartverlauf beobachtet und sich dann immer ärgert, dass er, bezogen auf den weiteren Kursverlauf, den Stopp wieder total falsch gesetzt hatte. Der Tradinganfänger fragt nicht: „Wie hat dieser Markt denn den weiteren Anstieg bzw. Kursverfall vollzogen? Als Trend, als schnelle Bewegung oder nur als kurzen Ausbruch?“
Solange ein Trader nicht vor dem Trade geklärt hat, was er als »Stil«, also als Ausrichtung bzw. als Ziel, handeln will, wird er die Feststellung, - mit seinen Stopps falsch gelegen zu haben- immer wieder machen. Denn er wird nur auf die besten Ein- bzw. Ausstiegspunkte achten und sich jedes Mal darüber ärgern, welch große Gewinne ihm wieder entgangen sind.
Wer im allgemeinen Trading und speziell im markttechnisch orientierten Trading langfristig erfolgreich agieren will, kommt daher um eine beständige Technik zur Verlustbegrenzung und Gewinnabsicherung nicht umhin. Profitables Trading erfordert weit mehr als fundiertes Grundwissen und mechanische oder strategische Kenntnisse über Positionseröffnungen und das ›Warum‹ für den Einstieg?
Beim markttechnisch orientierten Trading dürfen daher das grobe Tradingziel und die Tradingausrichtung nie verwechselt werden. Erst wenn sich der Trader der drei Möglichkeiten bewusst ist und diese vor dem Trade definiert bzw. sich für eine der drei Möglichkeiten entschieden hat, kommt im weiteren Chart- und Handelsverlauf keine mentale Entscheidungsunsicherheit mehr auf. Um nicht immer wieder diesem Irrtum der falschen Stoppsetzung zu unterliegen bzw. um dieses Risiko zu mindern, wird Herr Voigt einige Hinweise zur Stoppsetzung beim Handel der Bewegung geben. Da so manche Tradinganfänger keine Kenntnisse über den Trendaufbau besitzen und sich allein aus diesem Grund über ihre Zielbestimmung im Unklaren sein müssen, machen sie bei den klassischen Stopps so viele Fehler. Was ist die Folge? Sie setzen die Stopps oft wahllos und der aktuellen Chartsituation unangemessen.
Der hier behandelte markttechnisch orientierte Trailingstopp bedeutet, das ein zu Beginn platzierter Stopp mit steigenden Gewinnen in Bewegungsrichtung unter Beachtung der Innenstäbe nachgezogen wird. Sollte die Bewegung umkehren oder in einem vorhandenen Trend eine Korrektur einsetzen, wird durch den vorhandenen Stopp vermieden, dass ein Großteil der Gewinne wieder abgegeben werden muss. Um ihre volle Wirksamkeit entfalten zu können, müssen Trailingstopps eng nachgezogen werden, damit ein großer Teil des entstandenen Gewinnes gesichert wird. Aber: Gleichzeitig muss ein Trailingstopp auch so gesetzt werden, dass er das Rauschen des Marktes berücksichtigt.

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